Altbau kaufen – modern wohnen

Auf der Suche nach einem neuen Zuhause entscheiden sich immer mehr für einen Altbau. Das hat natürlich gewisse Vorteile, wie etwa die sofortige Option umgehend dort einzuziehen. Dennoch sollten Sie einiges beachten, um die Risiken eines älteren Gebäudes richtig einzuschätzen.

Bereits bei der ersten Besichtigung zeigt sich, ob das Haus für Sie in Frage kommt. Am besten Sie nehmen sich Zeit für eine ausführliche Besichtigung und machen sich Notizen zum zustand des Hauses. Dabei kommt es auf die Fassade, das Dach, den Keller, aber auch den Dachboden an. Defekter Putz und eine kaputte Regenrinne sind meist nur ein geringfügiges Problem, doch in Verbindung mit heftigem Regen kann schnell ein großer Schaden daraus werden. Mit größeren Sanierungsarbeiten hingegen müssen Sie rechnen, wenn das Haus generell feucht ist. Dies können Sie an feuchten Wänden oder unangenehmen Geruch feststellen.

Auch die Fenster sollten Sie in Augenschein nehmen. Wenn diese nicht mehr den neuesten Anforderungen in Sachen Wärmedämmung entsprechen, können sie noch einige Jahre ihren Dienst tun. Vorsicht ist geboten, wenn sie allerdings nicht richtig schließen oder aber verzogen sind.

Neben der Einschätzung, wie viel Sie an Renovierungskosten einrechnen müssen, ist auch die EnEV zu beachten. Diese betrifft alle, die einen Altbau kaufen und zwar im Hinblick auf die Heizungs- und Warmwasserleitungen, die innerhalb von zwei Jahren nach Kauf zu dämmen sind. Auch einen Heizkessel, der vor 1984 eingebaut wurde, müssen Sie austauschen. Die Verordnung sieht auch vor, dass Sie Dach und oberste Geschosse so dämmen, dass das Dach den Anforderungen nach DIN 4108-2 genügt. Vor allem wenn Ihr Altbau aus der Zeit zwischen 1970 bis 1980 stammt, gilt dieser Anspruch.

Klar ist allerdings, dass sich ein Altbau meist lohnt. Denn – sofern die Bausubstanz in Ordnung ist – lässt sich das Gebäude gut auf modernsten Stand bringen und behält dennoch das besondere Ambiente und Wohngefühl.

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